Information zu unserem Fanwagen am Stadion

Ab sofort steht euch nun unser Fanwagen direkt am Stadion zur Verfügung. Dieser befindet sich am Eingang der Südkurve an der Rheingoldstraße.

An jedem Spieltag ist anderthalb Stunden bis eine halbe Stunde vor Spielbeginn ein Ansprechpartner der BGH in diesem Wagen präsent und beantwortet euch alle Fragen.

Dort könnt ihr eure Mitgliedsanträge abgeben, sowie unser BGH Trikot kaufen und eure Mitgliedsausweise abholen. Somit können uns nun auch die Stadionverbotler an jedem Spieltag direkt ansprechen.

Eure Blau-Gelbe-Hilfe

Wichtiger Aufruf

Zur Zeit erhalten immer mehr Eintrachtfans ein Betretungsverbot mehrerer Zonen in Braunschweig für das Derby am 06.11.2016. Dies betrifft nicht nur Fans mit Stadionverbot, sondern auch Fans, die eigentlich ins Stadion hätten gehen können.

Daher bitten wir alle, die ein solches Schreiben erhalten, dieses eingescannt oder abfotografiert an unsere E-Mail-Adresse info@blau-gelbe-hilfe.de zu senden.

Wir sind bereits mit einem Anwalt diesbezüglich in Kontakt getreten und werden euch später weitere Informationen mitteilen.

1. Runde DFB-Pokal Eintracht Braunschweig – Würzburger Kickers

Letzten Samstag fand die erste Runde des DFB-Pokals statt. Unsere Eintracht spielte, wie schon zwei Wochen zuvor, gegen die Würzburger Kickers, dieses mal aber in der Flyeralarm-Arena in Würzburg.

Bereits am frühen Morgen wurde ein 9er Bus mit Eintracht-Fans an einer Raststätte raus gezogen und durchsucht. Grund dafür soll gewesen sein, dass die Betroffenen Aufkleber verklebt haben. Erst nach einer dreiviertel Stunde und Drohungen der Polizei, die Fans bis nach dem Spiel festzuhalten, konnten diese die Reise fortsetzen. Bitte bewahrt in solchen Situationen Ruhe, bleibt freundlich und informiert so schnell es geht die Blau-Gelbe-Hilfe. Wir geben euch Tipps, wie ihr euch verhalten solltet, welche Rechte und Pflichten ihr habt und werden zur Not einen Anwalt einschalten.

In Würzburg angekommen trafen sich die Eintracht-Fans vor dem Spiel in einem Biergarten und konnten sich dort auf das Spiel einstimmen. Auch hier gibt es wie in Hamburg einen Daumen nach oben dafür! Entspannt und stressfrei macht der Spieltag doch allen noch mehr Spaß. Der Marsch zum Stadion verlief deutlich friedlicher als auf St.Pauli, was auch daran lag, dass die Fans nicht eng begleitet wurden, sondern den nötigen Freiraum bekamen.

Im Stadion angekommen wurden Turnbeutel sowie jegliche Taschen zunächst sinnloserweise verboten. Durch das Einwirken der Blau-Gelben-Hilfe und des Fanbeauftragten von Eintracht Braunschweig konnten diese am Ende doch mit ins Stadion genommen werden.

Insgesamt war diese Fahrt wieder eine lustige und entspannte Fahrt ohne weitere Vorkommnisse. Weiter so!

Eure Blau-Gelbe-Hilfe

St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig am 13.08.2016

Rund 2.500 Eintracht Fans sind Samstag nach Hamburg gereist, um dort endlich wieder einen Sieg zu feiern. Im Vorfeld haben sich rund 200 Fans bei den Landungsbrücken für das Spiel eingestimmt.
Hier verlief alles friedlich und auch bei der Zugfahrt vorher gab es keine Komplikationen. Fans und Polizei zeigten, wie problemlos und entspannt alles sein kann, wenn beide Seiten ihren Teil dazu beitragen und miteinander reden.

Ca. 2 Stunden vor Spielbeginn sind die Fans zum nicht weit entfernten Stadion mit Polizeibegleitung zu Fuß gegangen. Bei diesem Marsch wurde leider wieder gezeigt, dass sich manche Polizisten und Fans zu schnell provozieren lassen. Es kam zu einer Ingewahrsamnahme wegen dem Vorwurf der Beleidigung und aggressivem Verhalten. Wir werden an diesem Fall dran bleiben. Außerdem entstanden mehrere kritische Situationen, in denen eine Konfrontation zwischen Fans und Polizei nur mit größter Mühe verhindert werden konnte. Eine enge Begleitung von Fanmärschen bringt aus unserer Erfahrung meist Probleme mit sich, da beide Seiten sich nicht gerne auf die Füße treten lassen. Wir verfolgen auch weiterhin das Ziel etwas mehr Luft und Freiraum für die Fans zu schaffen. So kommt es weniger zu direkten Begegnungen in denen einer der beiden Seiten die Nerven verlieren kann!

Nach unseren Kenntnissen gab es zwei weitere Festnahmen in der Innenstadt. Genauere Information haben wir diesbezüglich noch nicht. Wir bitten die Betroffenen sich bei uns zu melden.

Außerdem möchten wir euch darauf hinweisen, uns bitte sofort zu informieren, sobald Ihr aus dem Gewahrsam freigelassen werdet. So brauchen wir nicht weitere Nachforschungen begehen und können euch eventuell bei der Rückreise behilflich sein.

Alles in allem war diese Auswärtsfahrt trotz dieser Vorkommnisse eine entspannte und lustige Fahrt. Hoffentlich müssen wir nun nie wieder 25 Jahre auf einen Sieg in Hamburg warten.

Viele Grüße

Eure Blau-Gelbe-Hilfe

Erster Spieltag

Gestern fand nach langer Pause endlich der erste Spieltag unserer Eintracht statt.
Ohne Zwischenfälle mit der Polizei konnten wir erfreulicherweise den ersten Sieg der Saison genießen.
Am Stand im Stadion wurden weiterhin unsere BGH Trikots verkauft. Unser Infowagen am Südkurveneingang wird voraussichtlich ab dem nächsten Heimspiel gegen Nürnberg für euch zur Verfügung stehen.

Eure Blau-Gelbe-Hilfe

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Blau-Gelbe Hilfe Party im Fanhaus

Am Samstag findet die Blau-Gelbe Hilfe Party im Fanhaus statt. Beginn ist um 18 Uhr. Es wird lecker gegrillt und für Getränke ist auch gesorgt. Wir laden euch alle herzlich ein und freuen uns über euer kommen.

Bitte bedenkt, dass die Lions an diesem Tag ein Heimspiel haben und es keine Parkmöglichkeiten am Fanhaus geben wird.

Eure Blau-Gelbe Hilfe

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Vfl Bochum gegen Eintracht Braunschweig am 08.05.2016

Viele Eintracht-Fans sind mit dem Zug nach Bochum gereist. Auf dem Rückweg ist es während des Aufenthaltes am Bielefelder Hauptbahnhof zu einem erheblichen Zwischenfall gekommen.

Da Arminia Bielefeld am Sonntag ein Heimspiel hatte, wurden die Treppenbereiche auf dem Bahnsteig vom mitgereisten Ordnungsdienst abgesichert um eine Begegnung beider Fanlager zu vermeiden.

Das hat nicht ganz so gut funktioniert, denn in der Unterführung hielten sich bereits Bielefelder Fans auf, die die Eintracht-Fans provozierten. Die Polizei rückte mit den in Braunschweig bekannten Szenekundigen Beamten an und vertrieb die Fans von einem der Treppenbereiche. Einige Eintracht-Fans liefen in Richtung der entgegengesetzen Treppe. Hier hinderte ein, zunächst nicht als solcher zu erkennender, ziviler Polizeibeamter an der Bahnsteigkante heraneilende Braunschweiger durch Festhalten am Weiterkommen. Einen Eintracht-Fan stieß er dabei gezielt in Richtung Gleise, sodass dieser auf die Schienen ins Gleisbett fiel. Weitere Eintracht-Fans versuchte er mit Hilfe seines Pfeffersprays zu stoppen. Dieses sprühte er aus nächster Nähe, mit nur minimalem Abstand, den an ihm vorbeilaufenden Braunschweigern ins Gesicht. Erst zu diesem Zeitpunkt war zu erahnen, dass es sich hierbei um einen Zivilpolizisten handeln musste.

Ein Mitglied der Blau-Gelben-Hilfe hat dieses Vorgehen des Polizeibeamten beobachtet und ist auf genau diesen zugegangen um ihn nach seiner Dienstnummer zu fragen. Aber erst nachdem einer der Braunschweiger Szenekundigen Beamten auf das Gespräch aufmerksam wurde und seinen Kollegen explizit zur Herausgabe seiner Daten aufforderte, erhielt unser Mitglied dessen Dienstausweis und Namen.

Währenddessen begann die kurz zuvor eingetroffene Bereitschaftspolizei, die auf dem Bahnsteig stehenden Eintracht-Fans in den Zug zu schieben. Anschließend verweilten die Polizisten im Zug und sperrten teilweise die Durchgänge zwischen verschiedenen Abteilen ab. Auf die Nachfrage, warum sie die Fans am Aufsuchen ihrer Sitzplätze hinderten antwortete einer der Polizisten, dass er den Grund nicht wüsste, da er in eine andere Richtung schauen würde. In einem anderen Abteil mussten Eintracht-Fans hingegen ihre Personalien abgeben, da sie 1. Widerstand beim Einstieg in den Zug geleistet und 2. anschließend im Weg rumgestanden haben sollen. Da der Zug zu diesem Zeitpunkt aber bereits überfüllt oder die Abteile durch die anwesende Bereitschaftspolizei versperrt wurden, war es den Beschuldigten beim besten Willen nicht möglich, in den Zug zu steigen bzw. weiter ins Zuginnere zu gelangen.

Nach einiger Zeit räumten die Polizisten die Abteile und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Allerdings mögen wir uns gar nicht vorstellen was alles hätte passieren können, wenn die Polizei noch aggressiver vorgegangen wäre. Das Stoßen einer Person ins Gleisbett und die Nutzung des Distanzmittels Pfefferspray aus nächster Nähe, aber vor allem in der Nähe der Bahnsteigkante? Viel gefährlicher können solche Situationen nicht mehr werden! Wir möchten weitere Zeugen bitten sich mit uns in Verbindung zu setzen, um diese Vorkommnisse zu dokumentieren.

Viele Grüße,
eure Blau-Gelbe-Hilfe

Heimspiel gegen Nürnberg am 30.04.2016

Bereits Samstagabend, nach dem Sieg gegen Nürnberg, gab es Medienberichte darüber, dass Eintracht-Fans Polizisten angegriffen haben sollen.

Nach Gesprächen mit Augenzeugen und Betroffenen und unter Hinzuziehung derer Gedächtnisprotokolle geben wir hierzu folgende Stellungnahme ab:

Vor dem Spiel waren acht Eintracht-Fans auf der Hamburger Straße in Richtung Stadion unterwegs. Höhe ‚Autohaus Holzberg‘ wurden sie von der Polizei aufgefordert die Straßenseite zu wechseln. Eine Begründung erfolgte nicht. Die Gruppe entschied sich die Straße an der nächsten Fußgängerampel (etwa in 30 Metern Entfernung) zu überqueren, da diese an dieser Stelle fünfspurig und zu stark befahren war, um einfach so über die Straße zu laufen.
Die Polizei wertete diese Idee scheinbar als Autoritätsuntergrabung und den Fans wurde vorgeworfen, dass man der Anweisung nicht Folge leisten würde. Die Gruppe erklärte, dass es selbstverständlich für sie gewesen wäre, den von der Polizei angeordneten Seitenwechsel an der nächsten Ampel durchzuführen.
Daraufhin wurde angedroht, dass die Personalien aufgenommen werden. Auf die Nachfrage aufgrund welchen Fehlverhaltens die Feststellung denn erfolgen sollte, wurde nicht geantwortet. Allerdings wurde während der Straßenüberquerung scheinbar Verstärkung seitens der Polizei angefordert.

Die eintreffende Verstärkung (BFE) wollte die Personalien eines Eintracht-Fans aufnehmen, da er angeblich einen Polizisten ‚angefasst‘ habe. Dieser stritt den Tatvorwurf ab und wurde daraufhin von einem Polizeibeamten gepackt und zu Boden geworfen, um ihn zu fixieren. Eine Gegenwehr hat nicht stattgefunden. Die Fixierung erfolgte zusätzlich noch durch zwei weitere Polizeibeamte.
Sollten die Verletzungen der Polizisten tatsächlich existieren, können diese nur beim Fall auf den Boden entstanden sein.

Die übrigen Eintracht-Fans filmten die Maßnahme, woraufhin die Polizei auch von ihnen die Personalien aufnehmen wollte. Einer der Fans fragte einen Polizisten daraufhin nach seiner Dienstnummer, die natürlich nicht genannt wurde. Der Fan weigerte sich im Zuge dessen seinen Personalausweis herauszugeben, was dann zu seiner eigenen Ingewahrsamnahme führte.

Beide Betroffenen wurden mit auf die Polizeidienststelle genommen und erst nach dem Spiel wieder entlassen. Beiden wird Widerstand gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung vorgeworfen.
Alle acht Eintracht-Fans schilderten ein äußerst brutales Vorgehen der Polizeibeamten und können sich vor allem die vorgeworfenen Körperverletzungen nicht erklären.

Eure Blau-Gelbe-Hilfe

Auswärtsspiel am 08.04.2016

Nach dem 2:2 in Heidenheim hat es noch einen unschönen Zwischenfall gegeben.

Viele Eintracht-Fans sind nach Abpfiff noch ca. 45 Minuten im Gästeblock geblieben, haben gefeiert und gesungen, dabei friedlich ihr Material zusammengeräumt und im Anschluss weitergesungen.

Die anwesenden Heidenheimer Ordner wollten anscheinend irgendwann ihren Feierabend beschleunigen, denn sie bildeten eine Kette, um die noch im Block anwesenden Fans nach draußen zu drängen.

Die Braunschweig-Fans ließen sie gewähren und feierten stattdessen auf dem ‚Stadionvorplatz‘ weiter. Durch die dort beengten örtlichen Gegebenheiten ließen sich Rempeleien und leichte Schubsereien nicht vermeiden. Der ortsansässige Ordnungsdienst fühlte sich vermutlich durch das Verhalten der feiernden Eintracht-Fans dermaßen gestört oder provoziert, sodass das Ganze in einem kurzem Handgemenge endete.

Die Polizei kam kurz darauf hinzu, die Ordner drängten die Fans in deren Richtung, woraufhin die Polizisten auf die Fans losgingen. Ein aus unserer Sicht sehr fragwürdiges Vorgehen. Letztendlich wurde mit dem Distanzmittel Pfefferspray, aus kürzester Entfernung und in kurzer Zeit die Situation aufgelöst.

Nach unseren Informationen wurde kein Eintracht-Fan von der Polizei rausgezogen und Personalien wurden ebenfalls nicht festgestellt. Ein Mitglied der Blau-Gelben-Hilfe musste aufgrund einer Platzwunde, noch vor Ort und auch am nächsten Tag in Braunschweig, medizinisch versorgt werden.

Eure Blau-Gelbe-Hilfe

Spendenübergabe

Beim letzten Heimspiel gegen den FSV Frankfurt haben wir vom Psycho Clan eine Spende in Höhe von 300,00€ erhalten, die aus dem Verkauf der ‚Gruppo Anti Hannoi‘ Shirts stammen.

Auf diesem Weg möchten wir uns herzlich beim Psycho Clan für die großzügige Spende bedanken.

Wir freuen uns sehr über den Rückhalt der Braunschweiger Fangruppen, die unsere Arbeit regelmäßig auf diese Weise unterstützen.

Gemeinsam für Braunschweig –
Eure Blau-Gelbe-Hilfe

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