Aufenthaltsverbote für das Match auf der Alm

Offenbar wird es auch für die letzte Auswärtspartie der Saison Aufenthaltsverbote geben. Deshalb bitten wir alle betroffenen Eintrachtfans, die ein Aufenthaltsverbot erhalten haben, sich bei uns persönlich zu melden oder uns das Aufenthaltsverbot per E-Mail zukommen zu lassen. Bitte beachtet hierzu auch unsere eingerichtete PGP-Verschlüsselung, somit könnt ihr eure Mails an uns verschlüsselt und sicher senden.

Gebt uns bitte auch IMMER eine Information, wenn ihr nicht gegen ein Aufenthaltsverbot vorgehen werdet. Ihr helft uns dadurch, einen möglichst umfassenden Überblick über die Sachlage zu gewinnen.

Bitte leitet diese Mitteilung so oft es geht weiter und teilt diesen Beitrag.

Eure Blau-Gelbe Hilfe

Anleitung PGP-Verschlüsselung info@blau-gelbe-hilfe.de

Bekanntermaßen sind wir über die E-Mail-Adresse info@blau-gelbe-hilfe.de für erreichbar. Mit unserem öffentlichen PGP-Schlüssel kannst du den Inhalt deiner E-Mails an uns verschlüsseln. Nur wir sind dann in der Lage, diese zu entschlüsseln und zu lesen. Eine Anleitung wie du die Grundeinrichtung für eine E-Mail-Verschlüsselung vornimmst, findest du an sofort hier!

Bei Fragen, melde dich einfach bei uns – wir helfen dir bei der Einrichtung und Nutzung gerne weiter.

Bericht der Blau-Gelben Hilfe zu der neuen Einlasssituation im Eintracht-Stadion

Der Verein hat zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am 06.03.2017 die Einlasssituation für Fanmaterialien neu geregelt. Es gibt nun nur noch einen speziellen Eingang für Fans die Materialien wie z.B. Fahnen, Doppelhalter, Banner und Trommeln mit ins Stadion nehmen möchten. Der genaue Hintergrund ist nicht bekannt, da es nach Informationen der Blau-Gelben Hilfe in der Vergangenheit nicht zu Problemen bezüglich der Kontrollen kam.

Da es in der Vergangenheit, wie bereits schon erwähnt, bei Heimspielen nie Probleme mit den Kontrollen von Fanmaterialien gab, war leider kein Mitgliederbetreuer der Blau-Gelben Hilfe beim Einlass gegen Stuttgart vor Ort. Erst im späteren Verlauf berichteten uns mehrere Mitglieder der Blau-Gelben Hilfe über eine sehr unbefriedigende Situation bei den Kontrollen für Fanmaterialien. Im eigenen Stadion in einem Käfig aus Gittern und einer sehr hohen Zahl an Ordnern empfangen zu werden, nur weil man eine Fahne mit ins Stadion nehmen will, trifft natürlich auf wenig Gegenliebe und Verständnis. Dazu kommt noch, dass die szenekundigen Beamten (SKB’s) sich gleich neben diesen Kontrollen positionierten und auch mit Anweisungen an die Ordner in diese eingriffen.

Selbst wenn der Verein die Hilfe der Polizei angefordert hat (nur in diesem Fall dürften sie auch in die Kontrollen mit eingreifen), bleibt doch ein fader Beigeschmack. Das Verhältnis zwischen beiden Parteien ist bekannter Maßen nicht das Beste, so trägt alleine dieser Umstand nicht gerade zu einer Entspannung bei den Kontrollen bei. Es ist mittlerweile bundesweit bekannt, dass auch die SKB’s eine Datenbank führen und unzählige Daten dort gespeichert werden. Betroffene bekommen aber weder eine Benachrichtigung, dass sie in einer Datei geführt werden, noch welche Daten dort genau gespeichert werden und wie lange. In diesem Zusammenhang ist es durchaus bedenklich, wenn Fans mit Fanmaterialien nicht nur schärfer kontrolliert und separiert werden, sondern auch eine gesonderte Beobachtung und wahrscheinlich Dokumentation seitens der SKB’s vorgenommen wird. Die Befürchtung liegt nahe, dass so weitere Informationen über die aktive Fanszene gesammelt werden sollen. In welchem Zusammenhang diese Daten dann später evtl. verwendet werden, kann niemand mit Gewissheit beantworten.

Auf Grund dieser Problematiken, beobachtete auch die Blau-Gelbe Hilfe den Einlass beim Heimspiel gegen Heidenheim. Die Ultrá Gruppen wollten sich an diesem Spieltag nicht mit der gleichen Situation wie gegen Stuttgart abfinden und stellten sich mit Ihren Fanmaterialien ca. eine Stunde vor Beginn der Partie an die normalen Eingänge der Südkurve. Da ihnen dort aber der Einlass mit den Materialen verweigert wurde, kam es zu einem erheblichen Rückstau, welcher bis zum Anpfiff anhielt. Die Situation war glücklicherweise die gesamte Zeit über friedlich, wenn auch teilweise sehr angespannt. Aus Sicht der Blau-Gelben Hilfe hätte eine normale Kontrolle der Fanutensilien auch an diesen Eingängen ohne Probleme stattfinden können. Es waren Teilweise 3 Reihen Ordner dort positioniert, um die Fans am Einlass zu hindern. Man hätte diese Situation also problemlos nach 15 Minuten klären können, ohne eine weitere Zuspitzung im aktuellen Verhältnis zwischen aktiven Fans und Verein zumindest in Kauf zu nehmen.

Am Ende blieben Fahnen, Banner, Trommeln und Megafone draußen und die Fans betraten ohne diese Hilfsmittel das Eintracht-Stadion. Es sollte nicht im Interesse von Eintracht Braunschweig liegen, seinen Fans die Mitnahme von optischen und akustischen Hilfsmitteln so zu erschweren, dass am Ende ganz darauf verzichtet wird. Wir lehnen generell eine Kriminalisierung von Fans ab, jeder sollte gleichbehandelt werden und nicht nur wegen der Mitnahme einer Fahne als potentieller Risikofaktor zählen und evtl. registriert werden.

Wir hoffen Eintracht Braunschweig nutzt die Zeit bis zum nächsten Heimspiel und kehrt zu einer Situation zurück, die für alle tragbar sein sollte: Normale Kontrollen und ein Einlass, der für alle Fans gleich ist, ob mit oder ohne Fahne. Wir bieten dem Verein gerne diesbezüglich ein Gespräch an, um an einer Problemlösung zu arbeiten.

Eure Blau-Gelbe Hilfe

Betretungsverbote Derby

Wir möchten alle betroffenen Eintrachtfans, die ein Betretungsverbot für das Derby bekommen haben, bitten, sich bei uns persönlich zu melden oder uns das Betretungsverbot per E-Mail zukommen zu lassen. Bitte beachtet hierzu auch unsere eingerichtete PGP-Verschlüsselung, somit könnt ihr eure Mails an uns verschlüsselt und sicher senden.

Bitte leitet und teilt diese Mitteilung so oft es geht.

Eure Blau-Gelbe Hilfe

Pressespiegel vom 20.03.2017

Fan-Hilfe Mönchengladbach: Fan-Hilfe Mönchengladbach kritisiert Öffentlichkeitsfahndung
Fanhilfe Hannover: Gericht bestätigt: Abbrennen von Pyrotechnik keine Straftat
Westline: DFB-Strafen: Wird Red-Bull-Kritik bald richtig teuer?
Faszination Fankurve: Fanszene spricht symbolisches Betretungsverbot aus
Faszination Fankurve: ProFans kritisiert Urteil vom OLG Köln

E-Mailverschlüsselung info@blau-gelbe-hilfe.de

Wir bieten ab sofort eine PGP-Verschlüsselung für unsere E-Mail Adresse info@blau-gelbe-hilfe.de an. Solltet ihr also Themen haben, die ihr uns nur verschlüsselt zukommen lassen möchtet, nutzt bitte den Schlüssel, den wir euch auf unserer Website unter dem Link http://blau-gelbe-hilfe.de/kontakt/pgp-schluessel/ öffentlich bereitstellen.

Somit kann niemand eure E-Mails lesen und nur wir erhalten diese. Was ihr dafür benötigt ist eine PGP-Software, welche ihr zum Beispiel unter der Website https://www.gpg4win.de herunterladen könnt. Die Software ist komplett kostenfrei und die Seite ist virenfrei.

Eure Blau-Gelbe Hilfe

Informationsveranstaltung der Blau-Gelben Hilfe über Fanrechte

Der Fan pauschal als scheinbares Sicherheitsrisiko
Unter dem Deckmantel von Sicherheitsaspekten sehen sich Fans insbesondere bei Auswärtsfahrten unverhältnismäßigen Maßnahmen der Polizei ausgesetzt.

Die Auswirkungen
Schon auf Grund von unzureichend geprüften Anschuldigungen sind stundenlange Ingewahrsamnahmen einschließlich der Feststellung der Personalien nahezu obligatorisch. Das kostet Zeit und Geld.

Da stellen sich automatisch Fragen
Muss man sich alles gefallen lassen? Wie verhält man sich als betroffener Fan in diesen Situationen? Wie kann der betroffene Fans seine Rechte wahren?

Fanrechte wahren – wie funktioniert es?
In unserer Veranstaltung erhälst du Informationen und Rechtstipps.

Wo: Fanhaus im Stadion, Eingang Rheingoldstraße
Wann: Samstag, 8. April 2017
Beginn: 18.00 Uhr

Das leibliche Wohl kann zu fairen Preisen gewahrt werden.

Saisonrückblick Hinrude 16/17

Am 14.01.2017 und am 04.02.2017 fand der Hinrundenrückblick in der AWO Begegnungsstätte, organisiert von der ,,Schäbigen Randgruppe Braunschweig“, statt. Hierbei ist eine unglaubliche Spendensumme von 1.086,54 EUR zustande gekommen.

Ein großes Danke geht an ,,SRB“, die uns diese Summe am Montag beim Heimspiel gegen VfB Stuttgart überreicht haben. Wir bedanken uns auch herzlich bei allen, die vor Ort waren und zu dieser hohen Summe beigetragen haben.

Das Geld können wir für zukünftige und auch laufende Verfahren sehr gut gebrauchen!

Eure Blau-Gelbe Hilfe

Stellungnahme zum offenen Brief der Gewerkschaft der Polizei!

„Beim Spiel Eintracht gegen Aue am Freitagabend (17. Februar) ist es erneut zu nicht akzeptablen Vorfällen in der Südkurve, genauer im Block 9, gekommen.“

Halt stopp, was ist passiert? Das dürften sich die meisten Eintracht Fans wirklich gefragt haben, als sie diesen Satz der GdP Braunschweig vergangene Woche lesen mussten. Im Stadion war doch alles wie immer, sehr friedlich. Es gab auch keine Pyrotechnik und unsere Eintracht spielte nur 1:1 gegen einen Abstiegsfavoriten.

„Mit einem großen Transparent ’Scheiß Bullen’ wurden die Polizeieinsatzkräfte, die bei jedem Heimspiel für Sicherheit rund um das Stadion sorgen, einmal mehr beleidigt. Die Mehrheit der im Stadion anwesenden Fans hat die Polizisten als Adressaten des Schriftzuges wahrgenommen.“

Spätestens jetzt wurde den Eintracht Fans unter den Lesern klar, woher der Wind weht. Klar gab es das besagte Spruchband, nur warum führte es im Stadion nicht zu derselben Entrüstung, wie bei der Polizei? Vielleicht liegt es ganz einfach daran, dass sich Fans und Verein mit dem Fußball und der dazugehörigen Fankultur auskennen. Nach den Vorfällen rund um das Spiel Borussia Dortmund gegen RB Leipzig gab es deutschlandweit Proteste gegen RB Leipzig und für eine freie Meinungsäußerung. Wir als Blau-Gelbe Hilfe e.V. treten auch entschieden für eine freie Meinungsäußerung ein. Sicher lässt sich oft über guten Geschmack streiten, aber mit diesem Thema hat selbst die professionelle Presse immer wieder zu „kämpfen“. Nur weil einem manchmal die Ausdrucksweise oder Wortwahl nicht gefällt, muss eine Demokratie trotzdem auch grenzwertige Aussagen, welche keine Beleidigung darstellen, hinnehmen und aushalten können.

An dieser Stelle möchten wir auch noch an das Spruchband beim Heimspiel gegen RB Leipzig von der Braunschweiger Fanszene verweisen.

[„In Braunschweig weiß ein jedes Kind, dass alle Bullen (Anmerkung: Bullen in rot, Hintergrund blau) scheiße sind!“].

Damals wurde versucht zwei Fans für das Aufhängen verantwortlich zu machen und auch strafrechtlich dafür zu belangen. Nachdem recht schnell klar war, dass strafrechtlich wenig zu holen ist, da keine Beleidigung vorliegt, wurde der Umweg über eine Ordnungswidrigkeit versucht. So hätte man wenigstens ein Ordnungsgeld als Strafe verhängen können. Die Blau-Gelbe Hilfe konnte mit Hilfe ihres Anwalts allerdings eine Einstellung für beide Fans erzielen, welche somit nicht zu Unrecht bestraft wurden. Immerhin handelte es sich auch hierbei eindeutig um ein Spruchband gegen RB Leipzig, welche sich selbst „Die roten Bullen“ nennen und Eintracht Braunschweig mal so ganz nebenbei selbst im eigenen offiziellen Stadionmagazin mit der Werbung „Gut für die Bullenjagd“ gegen Leipzig auffuhr.

Das angeblich die Mehrheit der anwesenden Fans im Stadion dieses Spruchband auf die Polizei bezog, ist nur sehr schwer vorstellbar. Hier bedient man sich einfach einer Behauptung, welche völlig aus der Luft gegriffen ist. Ob man als Gewerkschaft der Polizei so das Vertrauen der Fans für die Polizei als Ganzes gewinnt, bleibt fraglich. Natürlich sollte man auch hier nicht direkt pauschalisieren, aber es zeigt auch, dass man die Äußerungen der Polizei und deren Gewerkschaften immer hinterfragen sollte!

„Für uns als Fußballbegeisterte aber auch als Gewerkschaftsvertreter ist in diesem Zusammenhang erneut nicht nachvollziehbar, warum die Spieler sich nach dem Spiel – trotz dieser Beleidigungen sowie des weiteren Ansehensverlustes für den Verein und den Fußball – immer noch vor diesen Chaoten und Straftätern präsentieren und sie damit hofieren. Hinzu kommt, dass überhaupt keine Reaktion durch die Ordnungskräfte oder den Stadionsprecher – auch nicht beim beleidigenden Lied gegen Hannover – erfolgte.
Haben sich der Verein und die Spieler jetzt den Chaoten unterworfen? Ist der Verein der Auffassung, dass dies tatsächlich unter „Meinungsfreiheit“, wie es Block 9 am 17. Februar auf Plakaten dargestellt hat, zu subsumieren ist? Wir bleiben dabei, irgendwann müssen Verein und Mannschaft dazu kommen, dass sie dem schriftlich verfassten Leitbild auch durch klare Botschaften zum Leben verhelfen.
Die Gewerkschaft der Polizei steht für Gespräche mit Vereinsführung und Mannschaft weiterhin zur Verfügung.

Michael Steinhof Jörg Kremer Dietmar Schilff, GdP-Kreisgruppe Braunschweig GdP-Bezirksgruppe Braunschweig GdP Niedersachsen“

Die Blau-Gelbe Hilfe setzt sich auch deutlich gegen eine pauschale Vorverurteilung von Eintracht Fans ein! Hier werden wieder einmal alle Fans aus dem Block 9 als Chaoten und Straftäter abgestempelt. Bei einem ausverkauften Block spricht man hier immerhin von ca. 1500 Eintracht Fans, welche durch ein Spruchband gegen RB Leipzig alle als Straftäter bezeichnet werden. Dazu versucht man noch Druck auf den Verein auszuüben, welche in dieser Situation ausgezeichnet reagiert hat. Nämlich einfach gar nicht und genau das war ein richtiges Signal. Es gibt mit Sicherheit Situationen in denen auch der Verein klar Stellung beziehen muss, aber sich von einer Polizei Gewerkschaft erpressen lassen, sollte man sich sicherlich nicht. Nur so kann man seine Fans auch erreichen, wenn es wirklich notwendig und angebracht ist!

Wir als Blau-Gelbe Hilfe e.V. bieten der GdP-Kreisgruppe Braunschweig gerne an, sie über Fankultur zu informieren und aufzuklären. Vielleicht gibt es in Zukunft dann keine so peinlichen Mitteilungen mehr und unschuldige Fans müssen sich nicht Monate lang mit Vorwürfen konfrontiert sehen, eine angebliche Ordnungswidrigkeit begangen zu haben.

Eure Blau-Gelbe Hilfe

Video-Rückblick

Am Samstag den 04.02.2017 findet aufgrund der hohen Besucherzahl beim letzten Mal eine Wiederholung des Saisonrückblicks der Hinrude 16/17 statt.

Dieses mal wird der Rückblick im Fanhaus um 18 Uhr veranstaltet. Auch hier kommen alle Erlöse wieder der Blau-Gelben Hilfe zu Gute also erscheint fleißig!!

Wir freuen uns euch dort zu sehen.

Eure Blau-Gelbe Hilfe

 

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